Werder am Ende zu stark
Varel, 27. Februar 2024 — Die weibliche C-Jugend der HSG Varel hat am Sonntag ihr Spiel gegen den SV Werder Bremen verloren. Am Ende mussten sich die Varelerinnen in der Altjührdener Manfred-Schmidt-Sporthalle mit 23:30 (13:12) geschlagen geben.
Gleich ohne vier Stammkräfte musste die HSG gegen die favorisierte Mannschaft aus Bremen antreten, doch zunächst ist davon kaum etwas zu merken. Die Abwehr steht kompakt, Torhüterin Parwane Eslami zeigt tolle Paraden und die Angriffe werden gut ausgespielt und können oft mit einem Torerfolg abgeschlossen werden. Die Vareler Spielerinnen machen im ersten Abschnitt kaum Fehler und können dem Gegnerdruck standhalten, so dass mit einer 13:12-Führung für die HSG die Seiten gewechselt wurden. Gleich nach Wiederbeginn war sofort zu sehen, dass die Spielerinnen aus der Hansestadt mit dem bisherigen Spielverlauf nicht zufrieden waren. Mit mehr Druck und mehr Tempo wurde nun die Vareler Abwehr vor größere Herausforderungen gestellt und es gelingt die Spielerinnen von Trainerin Petra Marschner nun nicht mehr so gut, gegen die individuelle Stärke der Werderanerinnen zu verteidigen. Gerade in dieser Phase zeigt sich, dass die an der Hand verletzte Alina Helmke der Mannschaft als stabilisierendes Element in Abwehr und Angriff fehlt und nicht so einfach zu ersetzen ist. Doch an der Moral liegt es nicht – die Varelerinnen kämpfen weiter, auch wenn sich etwas schwindende Kräfte negativ auf die Konzentration im Spielaufbau auswirkt. Werder nutzt das kaltschnäuzig aus und so muss die HSG am Ende eine 23:30-Niederlage hinnehmen. „Wir haben es geschafft, das Spiel bis zur 40. Minute offen zu halten“, zeigte sich Trainerin Petra Marschner trotzdem nicht unzufrieden. „Wir haben mit zwei Außenspielerinnen auf der Mitte spielen müssen, dafür haben sie das ganz hervorragend gemacht“, lobte Marschner ihre Mannschaft. Am Ende müssen die Vareler C-Mädchen aber anerkennen, dass Werder Bremen an diesem Tag dann doch die bessere Mannschaft war. Am kommenden Freitag geht es für die HSG im Spielbetrieb schon weiter. Um 18.00 Uhr ist die Mannschaft dann beim TuS Komet Arsten zu Gast. Für die HSG Varel spielten: Eslami (Tor); Logemann (1), Neuber (2), Mahouachi (9), Blum (1), Schmidbauer, Dannigkeit (4), Kohne (3), Henk, Peters (1), Loschwitz (2), Heyen.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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