Titelaspirant ASV Hamm-Westfalen gastiert bei HSG Varel
Varel, 11. September 2025 — Varel – Mit Handball-Drittligist ASV Hamm-Westfalen kommt an diesem Samstag, 13. September, der absolute Topfavorit auf den Titel und Aufstieg in die 2. Bundesliga in die Manfred-Schmidt-Sporthalle nach Altjührden. Anpfiff gegen den aktuellen Tabellenführer mit Trainer Jörn-Uwe Lommel ist um 19.30 Uhr. Ex-Nationalspieler Lommel, der drei Spieltage vor dem Ende der abgelaufenen Saison zu den Westfalen gekommen war und den Abstieg aus Liga zwei aber nicht mehr verhindern konnte, verlängerte seinen Vertrag beim ASV vor dieser Spielzeit um ein Jahr. Die Zielsetzung für den Trainerroutinier und ehemaligen ägyptischen Nationaltrainers ist klar: Direkter Wiederaufstieg. Bislang läuft für das Lommel-Team alles nach Plan. Zum Saisonauftakt feierte der ASV drei klare Siege gegen die Ahlener SG (36:22), Wilhelmshavener HV (38:30) und ATSV Habenhausen (43:33). Das ist auch nicht verwunderlich, verpflichtete Hamm gleichreihenweise hochkarätige Spieler. So wechselten unter anderem Rechtsaußen Carl Gabrielsson(Kristiansand TH, Schweden), Kreisläufer Jan Brosch (TBV Lemgo Lippe, 1. Bundesliga), Torwart Ivan Budalic (Kroatien), Rückraumshooter Lucas Firnhaber (beide HSG Nordhorn-Lingen), Spielgestalter Benedikt Kühn (GWD Minden, 1. Bundesliga), Rückraumspieler Pawel Krawczyk (NMC Gornik Zabrze, Polen), der slowenische Nationalspieler Gasper Horvat (Rückraum links,Tatran Presov) und Linksaußen Nils Greilich(Zweitspielrecht Erstligist SC DHfL Leipzig) nach Hamm. Ein Wiedersehen gibt es mit Rückraumspieler Niklas Gautzsch, der in der abgelaufenen Regionalliga-Spielzeit für den TSV Hannover-Burgdorf II zum Handball griff und auch in der Pfeilerhalle sein Stelldichein gab. „Es kommt ein Gegner zu uns, der uns vorführen kann. Aber im Handball ist alles möglich. Für uns ist es eine Chance zu zeigen, dass wir Lust auf die 3. Liga haben und hungrig sind. Nach den beiden verloren gegangenen Spielen, die man auch hätte gewinnen können, ist es eine gute Gelegenheit, eine Trotzreaktion zu zeigen“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha, für den Hamm ein normaler Gegner wie alle anderen Teams ist. Der Vareler Coach wünscht sich, dass diese Partie zu einem Event wird. Grund: Man habe in den vergangenen zwei Jahren hart gearbeitet, um nach dem zweimaligen Aufstieg gegen diese Gegner spielen zu können. „Jetzt haben wir mit Hamm einen Gegner als Belohnung, der die 1. Liga anvisiert“, sagt Blacha, der im ASV eine Mannschaft sieht, die in der 3. Liga nichts zu suchen habe. Mit bislang 117 Toren stellen die Westfalen derzeit auch die beste Offensive der Staffel Nord-West. Beste Torschützen des Spitzenreiters sind Kühn (18), Andreas Bornemann (RR, 17) und Fabian Huesmann (LA, 16). „Wir sind auf jeden Fall bereit und heiß“, betont Blacha.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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