SG VTB/Altjührden brilliert beim 33:20-Sieg gegen TuS Rotenburg
Varel, 24. September 2022 — Altjührden – Die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden haben sich am Freitagabend beim 33:20-Sieg gegen den TuS Rotenburg von ihrer besten Seite gezeigt. 350 Zuschauer in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden waren vom Auftritt ihrer Mannschaft begeistert. Im Gegensatz zur Vorsaison, als sich der TuS nach einem 14:21-Rückstand noch ein 25:25-Unentschieden holen konnte, war Rotenburg diesmal chancenlos. „Meine Mannschaft wollte und hatte Lust. Das hat man von Beginn an gemerkt“, freute sich SG-Trainer Patrice Giron. Die SG VTB war von Beginn an das dominierende Team. Nach sechs Minuten führte das Giron-Team nach Toren von Louis Kamp, Kevin Straten (2) und Lukas Kalafut schon mit 4:0. In den folgenden Minuten kam Rotenburg besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand auf 5:6 (12.). Nach einer Auszeit war Altjührden anschließend nicht mehr zu stoppen. Ein bärenstarker Hendrik Legler im SG-Kasten, davor eine sattelfeste Deckung, die Beton anmischte, und eine torhungrige Offensive ließen die Rotenburger immer mehr verzweifeln. Die intensive Vorbereitung gerade auf die beiden besten Torschützen der Gäste, Lukas Misere und Chris-Ole Brandt, zeigte Wirkung. Während Brandt im ersten Durchgang vier Treffer markierte, gelang Misere kein einziger Treffer in den ersten 30 Minuten. Tor um Tor zog Altjührden davon. Selbst Legler konnte sich unter dem Jubel der Fans in die Torschützenliste der SG VTB eintragen, als er mit einem Wurf über das gesamte Spielfeld ins verwaiste Rotenburger Gehäuse traf (23.). Zur Pause führte die SG VTB schon vorentscheidend 18:10. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die SG am Drücker. „Jeder meiner Spieler wollte aus sich heraus zeigen, was er kann“, lobte Giron den Tatendrang. Schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff führte Altjührden nach Toren von Nicholas Beck, Straten und Jonas Rohde mit 21:11. Erst als die SG VTB mit 26:13 führte, kam Lukas Misere besser ins Spiel. Seine anschließenden fünf Treffer bis zum Abpfiff kamen aber viel zu spät, um der Partie noch eine Wende zu geben. Am Ende stand ein auch in der Höhe absolut verdienter 33:20-Heimsieg. „Bei uns hat alles gestimmt, der Wille, die Spielfreude und Laufbereitschaft“, resümierte Giron. Beste Torschützen auf Altjührdener Seite waren Straten und Rohde mit jeweils fünf Toren. Lukas Misere war auf Rotenburger Seite mit sechs Treffern bester Torjäger seines Teams. Am nächsten Samstag, 1. Oktober, geht es für Altjührden zum Spitzenspiel nach Habenhausen. Anwurf in der Hinni-Schwenker-Halle ist um 19 Uhr.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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