HSG Varel reist voll motiviert und fokussiert nach Minden
Varel, 23. Oktober 2025 — Varel – Das spielfreie letzte Wochenende hat den Drittliga-Handballern der HSG Varel nach der deutlichen 21:32-Niederlage bei Tabellenführer TuS Vinnhorst ausgesprochen gutgetan. Körper und Geist sind vor dem Auswärtsspiel an diesem Sonntag, 26. Oktober, bei Mitaufsteiger GWD Minden II wieder fit. Anwurf in der Sporthalle Dankersen ist um 17 Uhr. „Meine Jungs sind sehr motiviert“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha und betont, dass jeder Gegner in dieser Liga eine Herausforderung sei und einen hohen Level habe. „Minden II spielt einen schnellen und modernen Handball. Die jungen Spieler werden professionell unterstützt und können viele wichtige Erfahrungen durch das Erstligateam des Vereins sammeln“, sagt Blacha. Vor dem Abstieg gehörte Minden II viele Jahre lang zum Inventar der 3. Liga. Eines der prägenden Gesichter des Teams war Christopher Kunisch. Der ehemalige Spielmacher lenkt nun von der Seitenlinie das Team, mit dem er den Wiederaufstieg realisierte. Bauen kann Kunisch unter anderem auf Eimantas Grimuta, der vom Lokalrivalen Lit 1912 II zu den Grün-Weißen wechselte. Der 1,97 Meter große Kreisläufer sammelte in zehn Einsätzen für die litauische A-Nationalmannschaft Erfahrungen auf internationalem Parkett und gilt als emotionaler und körperlich robuster Spieler. Dreh- und Angelpunkt bei den Mindenern ist aber Lasse Franz. Der junge Spielmacher präsentierte sich bislang als äußerst gefährlicher Rückraumspieler, der in dieser Spielzeit schon 57 Tore (davon drei Siebenmeter) erzielte. Für die erste Mannschaft des GWD absolvierte Franz in Liga zwei 25 Spiele. Minden präsentiert sich derzeit in einer starken Verfassung. So setzte man sich in Bielefeld deutlich mit 38:31 durch. Siege feierte man zuletzt auch gegen Fredenbeck (36:27) und in Anderten (32:31). Vor 150 Zuschauern lieferte das Kunisch-Team zuletzt dem Tabellenzweiten ASV Hamm-Westfalen einen harten Kampf. Bis zur 50. Minute (27:26) lag eine Überraschung in der Luft, doch anschließend setzte sich der Favorit noch mit 33:29 durch. „Gegen Hamm war es eine knappe Kiste. Minden verteidigt aggressiv und schaltet schnell von Abwehr auf Angriff um“, warnt Blacha. Die Vareler gehen mit Respekt, aber ohne Angst in dieses Spiel. „Wir stellen uns der nächsten Aufgabe und wollen uns zeigen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass mein Team eine Reaktion zeigt. Wir werden uns wehren und versuchen, ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen“, sagt Blacha. Der Vareler Coach hat bis auf Fynn Menne (Schulter-OP) alle Mann an Deck. So ist Kevin Langer nach seinem Mittelfußbruch wieder ins Training eingestiegen. Der Linkshänder kann eine wertvolle Alternative in der Defensive sein.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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