HSG Varel kassiert 26:29-Niederlage beim TuS Haren
Varel, 25. Februar 2024 — Varel – Handball-Oberligist HSG Varel hat am Samstagabend beim TuS Haren eine 26:29-Niederlage kassiert. Ohne Kapitän Renke Bitter und Torjäger Lukas Kalafut, die beide verletzt absagen mussten, fehlte der Mannschaft von HSG-Trainer Arek Blacha und Co-Trainer Jochen Toepler die Effektivität vor dem Harener Tor. „Wir waren nicht abgezockt genug“, resümierte Blacha. Dabei kamen die Vareler mit einer 3:0-Führung nach Treffern von Kai Schildknecht, Louis Kamp per Strafwurf und Thies Luca Hermann gut in die Partie. Dass die Friesländer mit einer 11:9-Pausenführung in die Kabine gehen konnten, lag unter anderem an einer soliden Defensivleistung. „Die Abwehr hat das teilweise sehr gut gemacht“, lobte Blacha. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte die HSG ihre Führung gegen einen hochmotivierten Gegner aus dem Emsland, bei dem mit Martin Giesen ein neuer Trainer an der Seitenlinie stand, verteidigen. Die Partie wogte in dieser Phase hin und her. So führte die HSG in der 46. Minute mit 22:20, nur 120 Sekunden später führte Haren mit 23:22. Großes Manko bei Varel war in dieser Partie die mangelnde Effektivität. „Kein Spieler ist hier über 50 Prozent gekommen“, bemängelte Blacha, der aber den Kampfgeist seiner Spieler lobte. „An der Einstellung hat es nicht gelegen. Alle haben bis zuletzt gekämpft“, lobte der Vareler Coach. So war die HSG kurz vor Schluss ganz nahe dran, einen Drei-Tore-Rückstand doch noch aufzuholen. Nach dem 24:27 durch Harens Philipp Beimesche (58.) verkürzte Jan-Derk Janßen per Doppelpack auf 26:27 (59.). Als anschließend TuS-Torjäger Rene Jaspers einen Siebenmeter nicht im Vareler Gehäuse unterbringen konnte, schien wieder alles möglich. Doch Beimesche und Vedran Delic, mit sieben Treffern bester Harener Torschütze, machten den 29:26-Sieg der Gastgeber perfekt. „Die Niederlage ist nicht dramatisch. Wir wissen jetzt, was wir vor dem Spiel in Oyten zu tun haben“, so Blacha. Mit acht Treffern, davon fünf Siebenmeter, war Louis Kamp erfolgreichster Schütze der Vareler. Am nächsten Sonntag, 3. März, gastiert die HSG Varel beim TV Oyten. Anwurf ist um 15 Uhr.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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