1. Herren

HSG Varel holt beim 21:21 einen Punkt in Großenheidorn

Varel, 9. Februar 2025 — Varel – Die HSG Varel hat in der Handball-Regionalliga das zweite Mal in Folge einen Punkt geholt. Zwei Wochen nach dem 26:26 im Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck holte die Mannschaft von Trainer Arek Blacha und Co-Trainer Jochen Toeplerein 21:21-Unentschieden im Spitzenspiel beim MTV Großenheidorn. Nach dem erneuten Punktverlust rutschte die HSG hinter den Fredenbeckern, die sich 32:24 gegen den TvdH Oldenburg durchsetzen konnten, auf Platz zwei ab. Prunkstück bei den Varelern war wieder einmal die Abwehr um einen starken Keeper Hendrik Osterthun. Der sonst so durchschlagkräftige Angriff des MTV wurde immer wieder ausgebremst. Die HSG, die am Samstagabend in Wunstorf ohne Kreisläufer Kai Schildknecht (verletzt), Fynn Menne und Jan Derk Janßen (beide erkrankt) auskommen musste, erwischte einen guten Start. So brachte Lukas Kalafut die Vareler mit einem Doppelpack früh mit 2:0 in Führung. Im weiteren Spielverlauf ließ das Blacha-Team aber diese Zielstrebigkeit in der Offensive vermissen. In einer torarmen Partie wurden die Seiten bei einem Spielstand von 10:10 gewechselt. Doch auch im zweiten Durchgang hielt die Torflaute an. Während Großenheidorn immer wieder in der Vareler Abwehr hängen blieb, fehlte der HSG im Abschluss die Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Hinzu kamen zahlreiche technische Fehler, die die Gastgeber immer wieder ins Spiel zurückbrachten. Selbst eine Drei-Tore-Führung beim 16:13 (40.) brachte nicht die nötige Souveränität ins Spiel der Friesländer. Somit blieb die Partie bis zum Ende spannend. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff markierte HSG-Spielmacher Louis Kamp per Siebenmeter das 21:21-Unentschieden. Vor der Partie hätte ich ein Unentschieden sofort unterschrieben, doch jetzt haben Jochen Toepler und ich Redebedarf mit unseren Spielern“, resümierte Blacha. In der Endabrechnung der Tabelle könnte sich das Unentschieden noch als sehr wertvoll erweisen. Sowohl gegen Fredenbeck (jetzt 27:5 Punkte) als auch gegen Großenheidorn (23:9) hat die HSG (26:6) den direkten Vergleich gewonnen, der bei Punktgleichheit der Mannschaften über die bessere Platzierung entscheidet. Bester Torschütze bei der HSG in Großenheidorn war Kalafut mit 6/3-Treffern. Beim MTV zeigten sich Dominik Stepien und Maximilian Kirchhoff mit jeweils vier Toren am treffsichersten. Für die Vareler geht es diesem Samstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden mit dem Heimspiel gegen die HSG Nienburg weiter.

HSG Varel holt beim 21:21 einen Punkt in Großenheidorn
Foto: Anker Sportmanagement
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Diese Meldung wurde am 9. Februar 2025 auf der Vereinsseite veröffentlicht:Originalartikel auf handball-varel.de

Über die HSG Varel

Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de

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