HSG Varel gastiert im Topspiel beim Wilhelmshavener HV
Varel, 9. Oktober 2026 — Varel – Die Mutter aller Derbys zwischen dem Tabellenfünften aus der Jadestadt und dem Siebten aus Friesland startet an diesem Samstag, 10. Oktober. Anwurf in der Nordfrost-Arena an der Friedenstraße ist um 18 Uhr.
Wenn der Anpfiff zum Derby-Kracher erfolgt, sind die Rollen verteilt. „Wir sind in dieser Partie nicht der Favorit“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha und verweist auf den starken Saisonstart des Tabellenvierten aus der Jadestadt. „Die Wilhelmshavener haben sich schon sehr gut gefunden und superschwere Spiele erfolgreich absolviert, wie zuletzt beim Sieg in Anderten. Wir sind gewarnt“, betont Blacha.
Die Misere in der letzten Saison beim WHV mit vielen verletzten Spielern ist Geschichte. Die Mannschaft von Trainer Christian Köhrmann ist sehr gut eingespielt und hat unter anderem mit Kapitän Matej Kožul, Spielmacher Jonas Schweigart, Kreisläufer Duncan Postel und Torwart Jakub Lefan sehr erfahrene Spieler in ihren Reihen. „Der WHV hat eine Menge an Spielkonzepten“, sagt Blacha, der auch die Neuzugänge bei den Wilhelmshavenern auf dem Zettel hat. So habe der Rückraumrechte Marek Skwarczynski, der von Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen an die Jade wechselte, schon riesige Spiele abgeliefert. So ist der 1,92 Meter große Linkshänder mit 30 Treffern hinter Kozul (Rückraum links, 33 Tore) zweitbester Schütze seiner Mannschaft. Der 20-jährige Skwarczynski stand zudem im erweiterten Kader der niederländischen A-Nationalmannschaft für die Handball-Europameisterschaft 2026. „Die rechte Position ist beim WHV sehr gut besetzt und sehr gefährlich“, sagt Blacha und hat dabei auch Rechtsaußen Christopher Braun auf dem Zettel, der zu Saisonbeginn vom OHV Aurich an die Nordsee wechselte. Mit 21 Saisontreffern liegt er gleichauf mit Postel auf Rang drei der internen Torjägerliste.
Die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende Partie freuen, die traditionell immer ihren eigenen Charakter hat. „Das ist ein Derby. Wir starten bei 0:0. Beide Mannschaften haben ihre Chance, das Spiel zu gewinnen“, zeigt sich Blacha zuversichtlich. Das kann er auch, zumal sein Team zuletzt ebenfalls mit sieben Punkten aus vier Spielen überzeugen konnte. Nach dem knappen 29:28-Erfolg bei Titelaspirant TuS Vinnhorst folgte am letzten Samstag ein klarer 35:28-Heimsieg im Derby gegen den OHV Aurich. „Wir werden uns sehr gut vorbereiten und in der Partie um jeden Zentimeter kämpfen. Ich hoffe, dass uns viele HSG-Fans unterstützen werden. Wir wollen zwei Punkte. Das wird ein richtiger Knaller“, so Blacha.

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Diese Meldung wurde am 9. Oktober 2026 auf der Vereinsseite veröffentlicht:Originalartikel auf handball-varel.de
Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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