HSG Varel feiert vor 625 Fans 39:25-Kantersieg gegen SV Alfeld
Varel, 23. März 2025 — Altjührden – Handball-Regionalligist HSG Varel hat mit einem 39:25-Kantersieg gegen den SV Alfeld seinen zweiten Tabellenplatz und die damit verbundenen Aufstiegsambitionen zur 3. Liga untermauert. 625 Fans sahen am Samstagabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden einen verdienten Erfolg der Mannschaft von Trainer Arek Blacha und Co-Trainer Jochen Toepler. Fünf Spieltage vor Saisonende liegt die HSG (34:8 Punkte) hinter Spitzenreiter VfL Fredenbeck (35:7) und vor dem TSV Burgdorf II (30:12) und MTV Großenheidorn (29:13) im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze weiter aussichtsreich im Rennen. „Gegen einen so unbequemen Gegner wie den SV Alfeld am Ende so hoch zu gewinnen, meine Hochachtung. Das war Schwerstarbeit. Mit 14 Toren zu gewinnen ist ein Hammer“, freute sich Blacha, dem mit Kai Schildknecht (erkrankt), Jan Derk Janßen (verletzt) und Lukas Kalafut (Achillessehnenprobleme) drei wichtige Spieler im Saisonendspurt fehlten. Die Gastgeber hatten zu Beginn der Partie mit der offensiven Deckung der Gäste allerhand zu tun, um eigene Abschlussmöglichkeiten zu kreieren. Alfeld hingegen war beim Torwurf immer wieder mit Einzelaktionen erfolgreich. Dennoch konnte sich die HSG zunächst auf 10:6 absetzen (16.). Obwohl die Gäste aus dem Landkreis Hildesheim nur wenige Minuten später zum 13:13-Ausgleich kamen (23.), konnten sich die Gastgeber bis zur Pause wieder auf 17:14 absetzen. Im zweiten Durchgang schwanden im weiteren Spielverlauf immer mehr die Kräfte der Alfelder. Zudem packte die HSG-Abwehr jetzt entschlossener zu. Im Angriff koordinierten und lenkten Fynn Menne und Louis Kamp erfolgreich das Vareler Spiel. Kurz nach Wiederanpfiff führte das Blacha-Team bereits mit 22:16 (36.). Alfelds Trainer Till Dreißigacker versuchte noch einmal, mit einer etwas offensiveren Deckung wieder in die Spur zu finden, doch der Druck der Gastgeber wurde immer größer. Als Alfelds Abwehrkoloss Colin Dorka nach einem Foul an de Boer wegen seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte erhielt (47.), bekam die Gästedefensive noch weniger Zugriff. Mit einem Endspurt von 8:1-Toren machte die HSG den 39:25-Kantersieg perfekt. „Fynn und Louis haben das wunderbar gemacht. Das war Organisation pur. Tobias hat zudem ein sensationelles Spiel gemacht“, lobten Blacha und Toepler ihren Rückraumlinken. Mit acht Treffern war Schwolow der beste Schütze seiner Mannschaft. Bei Alfeld kam Malte Hansemann auf sechs Treffer. Für die Vareler steht die nächste Partie erst am kommenden Sonntag, 30. März, an. Dann geht es für die HSG um 17 Uhr beim Tabellenfünften Northeimer HC in die fünftletzte Partie dieser Saison.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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