HSG Varel

Drittliga-Aufsteiger ATSV Habenhausen bündelt Kräfte in Bremen

Varel, 12. August 2024 — Varel – Oberliga-Meister (Staffel Nordsee) und Drittliga-Aufsteiger ATSV Habenhausen hat sich im Aufstiegsjahr und vor der Erstauflage des Anker Cups am Wochenende 17. und 18. August in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden neue Ziele gesetzt. Viele Jahre pflegten der ATSV und Ligakonkurrent HC Bremen ihre Konkurrenz. Damit ist jetzt Schluss. Beide Bremer Vereine bündeln jetztim Jugend- und Erwachsenen-Bereich ihre Kräfte.„Wir haben eine gemeinsame Zielsetzung, wir wollen den maximal starken Handball in Bremen“, sagt ATSV-Trainer Matthias Ruckh. Oberligist HC Bremen wird fortan als eine Art Unterbau für den ATSV auflaufen. Soll heißen: Talente des HC und des ATSV, die noch nicht stark genug für die 3. Liga sind, sollen in der HC-Mannschaft die nötige Zeit für ihre sportliche Entwicklung bekommen und könnten mit einem Zweitspielrecht aber auch schon Teil des ATSV-Teams werden.

Personell hat sich beim Drittligisten Habenhausen für die neue Saison bereits einiges getan. So verpflichtete der ATSV den 1,95 Meter großen, abwehrstarken Kreisläufer Niklas Mühlenbruch vom Tabellenführer der 3. Liga Nord/Ost MTV Braunschweig. Ebenfalls neu im Ruckh-Team sind die Rückraumspieler Paul Bonnet und Philip Holst sowie Kreisläufer Piet Ellendt und Nick Horstmann (alle HC Bremen). Neuzugang Nummer sechs kommt vomTraditionsclub HC Empor Rostock. So wechselt Torhüter Leon Johannisson an die Weser. Der 20-Jährige unterschrieb einen langfristigen Vertrag.Zuvor war Johannisson für die A-Jugend-Bundesligamannschaft des HC aktiv. Zudem verlängerte die ATSV-Klubführung die Verträge mit den Leistungsträgern Antonio Berdar (Tor), Leon Grieme (Kreisläufer), Fynn Schluroff (Rückraum) und Kapitän Björn Wähmann.

Auch Spielgestalter Mo Sibahi wird der ATSV-Mannschaft langfristig erhalten bleiben. Sibahi warzur Saison 2022/2023 vom TV Cloppenburg an den Bunnsackerweg gewechselt. Mit jeweils 125 Saisontoren zählte Sibahi in den letzten beiden Spielzeiten stets zu den torgefährlichsten Spielern seiner Mannschaft. Diese Treffsicherheit will der Spieler mit der Rückennummer 10 nun auch in der 3. Liga unter Beweis stellen. „Mo verfügt trotz seines immer noch recht jungen Alters bereits über viel Erfahrung. Ich sehe seine handballerische Entwicklung noch lange nicht am Ende und freue mich darüber, gemeinsam mit ihm an seiner Weiterentwicklung arbeiten zu können“, sagt Ruckh. Gemeinsam mit Neuzugang Philipp Holst soll Sibahi auf Rückraum Mitte ein starkes Duo bilden.

Drittliga-Aufsteiger ATSV Habenhausen bündelt Kräfte in Bremen
Foto: Anker Sportmanagement
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Über die HSG Varel

Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de

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