Auswärtssieg! HSG Varel gewinnt Derbykracher beim OHV Aurich 28:23
Varel, 23. März 2026 — Varel – „Mir ist klar, es ich nicht Weihnachten. Aber für mich fühlt es sich wie Weihnachten an. Das war eines der besten Spiele von uns. Ich bin schon glücklich“, freute sich Arek Blacha, Trainer des Handball-Drittligisten HSG Varel, nach dem verdienten 28:23-Derbysieg beim OHV Aurich. Vor 1808 Zuschauern, davon viele Fans aus Varel, zeigte die HSG am Sonntag von Beginn an eine famose Leistung. Nach nur acht Minuten führte die HSG in der Auricher Sparkassen-Arena nach Treffern vom starken Spielmacher Mohamad Sibahi (3), Joel Hoppe und Nicholas Beck mit 5:1. Anschließend kamen die Gastgeber besser ins Spiel und konnten in der 15. Minute durch Christopher Braun zum 6:6 ausgleichen. Es sollte der erste und zugleich auch letzte Ausgleich für den OHV sein. Mit einer überragenden Abwehrleistung kauften die Friesländer den Ostfriesen den Schneid ab. „Wir haben jede Angriffskombination des OHV in den Griff bekommen“, lobte Blacha die Defensivleistung seiner ganzen Abwehr, in der Kai Schildknecht und Luca de Boer im Zentrum 60 Minuten lang hart ackerten. Kam dennoch einmal ein Auricher zum Wurf, stand mit Frederick Lüpke ein Keeper im HSG-Kasten, der kaum zu überwinden war. „Auswärts in Aurich nur 23 Gegentreffer zu kassieren, ist schon außergewöhnlich. Wir waren sehr diszipliniert im Rückzugsverhalten, haben Bälle geklaut und insgesamt nur einen Tempogegenstoß zugelassen“, betonte Blacha. Nach dem 13:8 durch den an diesem Tag sehr gut aufgelegten Joel Hoppe, der nicht nur im Abschluss, sondern auch mit klugen Anspielen glänzte, führte die HSG erstmals mit fünf Toren. Bis zur Pause konnte der OHV noch auf 11:14 verkürzen. Auch im zweiten Durchgang agierten die Vareler sehr zur Freude der HSG-Fans zielstrebig und weiter effektiv. Jetzt hatten Evgeny Vorontsov und Tobias Schwolow ihre Auftritte. Mit jeweils drei Treffern markierten die beiden Mitte der zweiten 45 Minutendie 21:15-Führung für das Blacha-Team. Diesen deutlichen Vorsprung gaben die Vareler bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand. „Das war eine makellose Leistung von uns. Unsere Abwehrleistung war das A und O an diesem Tag. Es war wie im Märchen“, freute sich Blacha mit den HSG-Fans, die bereits vor dem Abpfiff „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ durch die Arena hallen ließen. Bester Torschütze der HSG war Vorontsov mit sechs Treffern, davon einen Siebenmeter. Ihm folgten Sibahi (5) und Hoppe (4). Treffsicherster Auricher war Robin Leunissen (7/1). Durch diesen doppelten Punktgewinn baute die HSG den Abstand zur Abstiegszone auf fünf Punkte aus. Für die HSG geht es bereits an diesem Samstag, 28. März, mit einem Heimspiel weiter. Um 19.30 Uhr erwarten die Vareler in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden den TSV GWD Minden II.

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Über die HSG Varel
Die HSG Varel ist die Handballspielgemeinschaft von Vareler Turnerbund, TV Altjührden und TuS Obenstrohe mit Sitz in Varel (Landkreis Friesland, Niedersachsen) und besteht in dieser Form seit dem 1. Juli 2023. Der Verein blickt auf eine lange Handballtradition zurück: Aus dem Zusammenschluss der Handballabteilungen von Vareler Turnerbund und TV Altjührden im Jahr 1974 ging eine Spielgemeinschaft hervor, die unter wechselnden Namen — SG VTB/Altjührden, ab 2002 HSG Varel, ab der Saison 2011/12 HSG Varel-Friesland, ab 2016 wieder SG VTB/Altjührden — insgesamt 24 Spielzeiten in der 2. Handball-Bundesliga bestritt (1981/82, 1984 bis 1995 und 1999 bis 2011). Von 1975/76 bis 2016/17 spielte die Mannschaft 42 Spielzeiten ununterbrochen mindestens drittklassig. Seit dem Aufstieg 2025 tritt die erste Herrenmannschaft in der 3. Liga (Staffel Nord-West) an; Heimspielstätte ist die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Varel-Altjührden. Wirtschaftlicher Träger des Leistungsbereichs ist die HSG Varel-Friesland UG (haftungsbeschränkt). Weitere Informationen: handball-varel.de
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